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Gausingen 2019

Veröffentlicht von Klaus Kern (admin) am 30.10.2019
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Ein Artikel aus der Schrobenhauser Zeitung von Helmut Steurer

Seinen 24. Chorabend hat der Sängergau Schrobenhausener Land am Samstagabend veranstaltet. Ausrichtender Verein war heuer der Männergesangverein Aresing, der die Mitgliedsvereine in die Turnhalle des Schulverbandes Aresing eingeladen hatte. Mit dabei waren insgesamt sieben Chöre, die dem Publikum mit ihren Einlagen den Abend versüßten.

Gauvorsitzender Elmar Tegel wie auch der Vorsitzende der Aresinger Sänger, Ulrich Mahl, waren hoch erfreut über den regen Zuspruch und die fast bis auf den letzten Platz gefüllte Sporthalle. Denn neben sieben Gesangsvereinen aus dem Gau, inklusive den Aresinger Veranstaltern, konnte auch die Amperthaler Sängerrunde aus Kirchdorf, Landkreis Freising, als Gastchor begrüßt werden. Verabschiedet wurde bei dieser Veranstaltung Vizegauvorsitzender Horst Knopf, der Mitte des Jahres sein Amt nach 17 Jahren beendet hatte.

Noch bevor die einleitenden Reden gehalten wurden, stimmte der Ausrichter, der Männergesangverein Aresing, das Lied "Seid's alle do" von der Biermösl Blosn an. Das Lied mit dem vergnüglichen Inhalt sollte die Vorlage für den unterhaltsamen Abend sein, zumal der Refrain "Fangt's endlich o" von allen Chören mitgesungen wurde und zum ersten Gänsehautmoment bei allen Anwesenden führte. Ulrich Mahl griff den gesungenen Rat auf und stellte die anwesenden Chöre vor. Auch hieß er Landrat Peter von der Grün (FW), seinen Stellvertreter und Aresings Politurgestein Alois Rauscher (CSU) und seine Frau Traudl, stellvertretende Bürgermeisterin und Chorfan Inge Eberle (CSU) aus Schrobenhausen, die Bürgermeister Josef Lechner (CSU) aus Waidhofen, Thomas Wagner (CSU) mit Gattin aus Brunnen, Alfred Lengler (CSU) aus Gachenbach, Klaus Angermeier (CSU) aus Aresing, Dritten Bürgermeister Rudi Lönner (CWG) aus Gerolsbach, Dritten Bürgermeister Erich Pradel (FW) aus Langenmosen und Aresings Altbürgermeister Horst Rössler mit Gattin willkommen. Entschuldigt hatten sich Pfarrer Michael Menzinger und sein neuer Kaplan Apollinaris Ngao.

Im Anschluss sandten noch Landrat von der Grün und Elmar Tegel ihre Grußworte an die voll besetzte Turnhalle. Gauvorsitzender Elmar Tegel schickte zunächst ein großes Lob an die Akteure im Hintergrund, "die wunderbare Ausschmückung der Turnhalle vollzogen" hatten. Im Besonderen hieß er die Amperthaler Sängerrunde aus Kirchdorf als Gastchor willkommen und "den vor einer Woche 50 Jahre alt gewordenen Männergesangsverein Rauhe Gurgl aus Gerolsbach". Schließlich hieß er den Liederkranz Hohenwart extra willkommen, der heuer sein 120-jähriges Jubiläum feiern konnte.

Landrat Peter von der Grün freute sich, "dass die Landkreisspitze im Doppelpack mit Alois Rauscher vertreten ist". Im Hinblick der vielen anwesenden Bürgermeister meinte er, dass "man durchaus eine Dienstbesprechung abhalten könnte" und hinsichtlich des Anlasses befand er, dass "Musik und Gesang einen wunderbaren Ausgleich zu Schule und Arbeit bieten". "Die Herzen der Chorsänger im Besonderen schlagen in derselben Frequenz, sie sind sozusagen auf derselben Wellenlänge", so der Landkreischef, "die Sänger tun nicht nur sich selbst was Gutes, sondern leisten auch einen erheblichen Beitrag für das Zusammenleben in der Gemeinde und für das kulturelle Leben in und den kulturellen Erhalt der Heimat". 

Aresings Bürgermeister Klaus Angermeier gestaltete seiner Rede recht fröhlich, denn er trug das Gedicht der "Regeln für die Sänger" vor, in dem es unter anderem hieß: "Wenn's Zeichen kommt, dann singe du, sonst aber halt den Schnabel zu! Willst du dem Meister wohl gefallen, dann must du singen, nicht bloß lallen." Angermeier las aus dem Gedicht ab, dass man Disziplin und Harmonie fürs gemeinsame Singen brauche, und fügte mit einem Augenzwinkern an, dass man diese Eigenschaften unseren Politikern auch oft wünschen würde.

In diesem Sinne startete dann der musikalische Reigen mit dem MGV Rauhe Gurgl Gerolsbach mit Chorleiter Gerhard Koch. Er bot mit den Liedern "Seid willkommen" und "Kimmt schee hoamli de Nacht" einen Eindruck von seinen Sangesfähigkeiten.

Eine etwas andere Richtung vermittelte der gemischte Chor Brunnen, mit Leiter Manfred Kroh, über die Weisen "Singen im Chor" und "Es ist früh spät geworden". Schwungvoll folgte der Männergesangsverein Langenmosen, der mit dem "Schifferlied" und dem "Abendfrieden" die Zuhörer in seinen Bann zog. Den Chor leitete Dirigent Hartwig Müller.

Dann beeindruckte der Gastgebermännergesangverein Aresing, der mit 31 Mann angetreten war, unter der Leitung von Martin Felber mit dem Lied "In stiller Nacht" und einem erfrischenden "Veronika der Lenz ist da". Der MGV Liederkranz Hohenwart und sein Leiter Bernhard Kipfelsberger brillierten mit dem "Rennsteiglied" und dem Lied "Pferde zu vieren traben". Dann, als die Amperthaler Sängerrunde an der Reihe war, ging es richtig hoch her. Sie fragten ganz frech "Wisst's wo mei Hoamat ist" und trugen eindrucksvoll den Chorklassiker "Glaube nicht ans Rehbocknest" vor. Den letzten Part vor der Pause füllte schließlich der Gesangsverein Waidhofen, der von Andreas Kling dirigiert wird, mit dem exzellent vorgetragenen Titel "Bald prangt der Morgen zu verkünden" und der "Tritsch, Tratsch"- Polka.

Nach der Halbzeit ließen die Rauhe Gurgl "De Sunna" untergehen und der gemischte Brunnener Chor verlautete "Was ich dir wünsche". Die Langenmosener zeigten mit "Fein sein, beieinander bleib'n" wo und wie es in Chören langgehen muss und der Hohenwarter Liederkranz drückte mit "Die Rose" auf das Gemüt der Besucher.

Die Amperthaler ließen, ihrer Tracht, in der sie auftraten, entsprechend, ein tief bayrisch geprägtes "In der Mölltalleitn" folgen und auch die Hohenwarter Sänger intonierten mit "Da Häuslerbua" aus dem gleichen Genre. Lustig aber auch zugleich zum Nachdenken der letzte Gesang des Abends vom Gastgeberchor Aresing. "Beim Lied ,Tschüss Bayern' gefällt mir das Ü im Tschüss schon gar nicht", so Ulrich Mahl. Und Chorleiter Manfred Felber forderte zum Nachdenken auf: "Wir möchten angesichts der Geschehnisse um Aresing und in der Welt kein Gute-Nacht-Lied singen, auch wenn das Lied lustig ist. Wir möchten ein Hab-Acht-Lied singen, Hab Acht Aresing, Hab Acht Bayern, Hab Acht Europa, Hab Acht Mensch."

Mit dieser Voreinstimmung verfehlte das Lied, das von den Aresinger Sängern mit Inbrunst vorgetragen wurde, seine Wirkung nicht. Und als am Ende des unterhaltsamen Abends alle aufstanden und die Bayernhymne, gespielt von der Maibaum-Musi Aresing, gesungen wurde, waren alle sich einig, dass in einer sich so rasant ändernden Welt die Chöre einen wohltuenden ruhenden Gegenpol bilden. Mit dem Dank an die vielen Helfer, an die Chöre und an die Aresinger Maibaum-Musi um Georg Lutz und Hans Erlewein und der Ehrung des scheidenden zweiten Gauvorsitzenden Horst Knopf schlossen Ulrich Mahl und Elmar Tegel einen bestens gelungenen und wohl noch lange in Erinnerung bleibenden 24. Chorabend des Sängergaues Schrobenhausener Land.

Helmut Steurer

Zuletzt geändert am: 30.10.2019 um 16:48

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Seite zuletzt geändert am: 06.03.2021, 11:04 von Klaus Kern

 

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